Kernbanksysteme: Kosten senken statt Budgets binden
Gerade bei Legacy-Kernbanksystemen fließt ein erheblicher Teil des IT-Budgets von Banken in die bloße Weiterführung des Betriebs. Dies senkt den Investitionsspielraum für Wachstum und Innovation erheblich. In unserer Interviewreihe vor dem Launch der neuen Generation von BANCOS Core Banking besprechen wir mit Product Owner Stephan Mann, wie sich die Kosten von Kernbanksystemen auf deren Modernisierung auswirken und mit welchem Kostenmodell Banken bei BANCOS kalkulieren können.
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten von Kernbanksystemen?
Stephan Mann, Product Owner BANCOS Core Banking: Gerade die vielfach noch bestehenden Legacy-Systeme binden erhebliche Mittel allein dafür, den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten – für Wartung, für Anpassungen an regulatorische Vorgaben, für das Vorhalten von Spezialwissen. Zusätzlich können die Entwicklung neuer Funktionalitäten oder das Abbilden neuer Bankprodukte ebenfalls aufwändig und teuer werden.
Daraus entsteht eine Dynamik, die sich selbst verstärkt: Weil das Budget gebunden ist, wird die eigentlich notwendige Modernisierung aufgeschoben – oder gar nicht erst angegangen. Mit jedem Jahr wächst der Abstand zwischen dem, was das System leisten kann, und dem, was der Markt verlangt.
Warum nehmen viele Banken trotzdem keine Modernisierung vor?
Weil auf der anderen Seite der Rechnung oft eine hohe Einmalinvestition steht. Kernbankmodernisierungen und Neueinführungen erfordern klassischerweise einen erheblichen finanziellen Vorlauf zu Projektbeginn – lange bevor der erste Nutzen messbar wird.
Damit entsteht ein doppelter Hemmschuh. Die laufenden Betriebskosten binden das Budget, und die Einstiegskosten einer Ablösung übersteigen den verbleibenden Spielraum. Banken sehen den Handlungsbedarf durchaus, aber die Investitionsfähigkeit kann eine hohe Barriere sein.
Mit welchen Kosten können Banken bei der Einführung von BANCOS Core Banking kalkulieren?
Unser Modell ist transparent und nutzungsbasiert. Jeder Bank steht immer der volle Funktionsumfang der gesamten Kernbankenplattform zur Verfügung – bezahlt wird aber nur für die tatsächliche Nutzung. Ein Beispiel: Die Plattform wird in den kommenden Ausbaustufen natürlich auch Kredite abbilden. Bietet eine Bank allerdings nur Einlagen an, wie z. B. Tagesgelder, werden sich auch nur diese in der Abrechnung wiederfinden.
Jeder Bank steht immer der volle Funktionsumfang der gesamten Plattform von BANCOS Core Banking zur Verfügung – bezahlt wird aber nur für die tatsächliche Nutzung.
Der zweite Faktor ist die Architektur selbst. Die neue Generation BANCOS Core Banking wurde von Grund auf neu entwickelt und ist entsprechend schlank aufgebaut. Im Ergebnis steht ein niedriges Gesamtkostenniveau einschließlich transparenter Wartungskonditionen.
Wie verändert das den Business Case einer Kernbankmodernisierung?
Eine zentrale Rolle spielt dabei der Betrieb in der Cloud. Dieser verschiebt einen signifikanten Teil der Kosten von Kernbanksystemen von fix zu variabel. Statt Kapazitäten dauerhaft vorzuhalten, zahlt eine Bank für das, was sie tatsächlich nutzt. So lassen sich Kosten leichter am Geschäftsvolumen kalkulieren, anstatt sie über Jahre hinweg prognostizieren zu müssen.
Der Return-on-Investment einer Kernbankmodernisierung lässt sich damit leichter und vor allem belastbarer ermitteln. Sichtbar wird das bis in die Bottom Line – etwa in einer sinkenden Cost-Income-Ratio, einer der zentralen Steuerungsgrößen jeder Bank.
Für persönliche Demo vormerken
Lernen Sie nach Release die neue Generation BANCOS Core Banking kennen. Merken Sie sich dazu einfach über das Formular für eine persönliche Demo vor.



