Zu Beginn noch ein Hinweis: BANCOS bietet keine eigenen KYC-Lösungen an. Als langjähriger Entwickler von end-to-end Onboarding-Prozessen für Finanzdienstleister wollen wir hier unsere Erfahrungen zur Einbindung von KYC-Lösungen so anbieterunabhängig wie möglich teilen.

KYC als elementarer digitaler Prozess-Baustein

Das Thema KYC ist in Sachen Compliance und Geldwäsche für Banken im Rahmen ihrer Geschäftsbeziehungen obligatorisch. Identifikation in Person und damit verbundene manuelle Prozesse waren jedoch noch lange nach dem Einzug der Digitalisierung eine der Hauptbarrieren auf dem Weg zur Automatisierung von Onboarding-Prozessen. Längere Zeit übliche Prozesse wie PostIdent entsprachen schnell nicht mehr den Kunden-Ansprüchen an bequeme und möglichst digitalisierte Antragsprozesse. Neben der Digitalisierung von KYC spielt für die Automatisierung die Verbindung mit der qualifizierten elektronischen Signatur (QES) eine große Rolle. Die Verbindung beider Schritte ermöglicht erst den rechtsgültigen Vertragsschluss und somit z. B. im Falle eines Raten- oder Rahmenkreditantrags die sofortige Auszahlung an den (Neu)Kunden.

Wie läuft heute ein digitaler KYC-Prozess ab? Das aktuell am häufigsten eingesetzte Verfahren zur Prüfung der Identität ist die Online-Identifikation per Video-Chat („Video-ID“). Dabei interagiert der Antragsteller mit einem Mitarbeitenden des Lösungsanbieters, der verschiedene Prüfschritte und -interaktionen mit dem Ausweisdokument durchführt und somit bei Fragen oder Problemen des Antragstellenden helfen kann. Anbieter dieser KYC-Lösung können diese i.d.R. mit einer QES verbinden, was eine vollständige Digitalisierung erlaubt. Dies ist ein bedeutender Vorteil dieser KYC-Lösung. Auch die Anforderungen an den Antragstellenden sind in Zeiten mehr und mehr gewohnter Videokonferenzen und hochwertiger Smartphone-Kameras relativ gering. Nachteilig an Video-ID ist vor allem sein vergleichsweise geringer Automatisierungsgrad. Durch die nötige persönliche Interaktion ist es nicht durchgängig verfügbar und manuelle Arbeitsschritte durch den Prüfenden können zu Fehlern führen. Aus Compliance-Sicht gilt es außerdem zu beachten, dass Video-ID-Lösungen mehrerer Anbieter kürzlich durch den Chaos Computer Club gehackt werden konnten. Deshalb ist es bereits als Identifizierungsmethode für die E-Patientenakte untersagt worden.

Weiterentwicklung in der Automatisierung von KYC-Prozessen

Neben dem im Banking dominierenden Video-ID steht noch eine Reihe weiterer KYC-Verfahren zur Verfügung, deren vorrangiges Ziel eine weitergehende Automatisierung ist. Ihre Gemeinsamkeit liegt in der Umgehung der persönlichen Interaktion mit einer prüfenden Person. Die Umsetzung unterscheidet sich jedoch jeweils deutlich, was verschiedene Vor- und Nachteile mit sich bringt. Die folgende Tabelle zeigt diese für die hier besprochenen KYC-Prüfungen in der Übersicht.

Vor- und Nachteile von KYC-Verfahren

 

Auto-ID: Diese Lösung nutzt biometrische Verfahren und wird laut Anbietern unterstützt durch künstliche Intelligenz. Der Kunde fotografiert zunächst das Ausweisdokument und wird durch eine automatisierte Prüfung der Sicherheitselemente des Ausweises geführt. Im Anschluss wird ein Porträt-Foto bzw. -Video aufgenommen und entsprechend abgeglichen. Die Methode ermöglicht eine sehr hohe Verfügbarkeit im Vergleich zum „personalintensiven“ Video-ID. Es setzt allerdings ebenso ein Endgerät mit Kamera sowie ausreichend gute Lichtverhältnisse voraus.

eID: Für das Überprüfen der Identität ist bei diesem Fall ein deutscher Personalausweis mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion (eID) sowie ein Smartphone nötig, welches NFC- (Near Field Communication) fähig ist. Sind diese Voraussetzungen gegeben, liest der Kunde über eine App die Ausweisdaten aus, was den Prozess bereits abschließt. Grundsätzlich ist diese Lösung komfortabel und sicher. Zu bedenken ist jedoch, dass die eID-Funktion noch nicht sehr stark im deutschen Markt verbreitet ist und somit als alleinige Option eine Conversion-Barriere beim Onboarding sein kann.

Bankkonto-ID: Der erste Schritt ist hier das Aufnehmen von Fotos des Ausweisdokuments und vom Gesicht des Antragstellenden. Die persönliche Interaktion zur Prüfung wird anschließend durch den Login ins Online-Banking des Kunden ersetzt, auf dem dann eine gesetzlich vorgeschriebene Transaktion von einem Cent durchgeführt wird. Da über die Daten des Bankkontos die erforderlichen Identitätsprüfungen durchgeführt werden können, kann auch hier der Prozess direkt abgeschlossen werden. Durch die für die Kunden gewohnten Handlungen ist der Prozess komfortabel. Nachteilig kann für daten-sensible Personen hingegen sein, dass man seine Online-Banking Informationen mit dem KYC-Provider teilen muss.

Digitale Identität: Durch Services für eine digitale Identität können verifizierte Angaben und Daten einmalig zentral hinterlegt werden. Werden diese in einem Antragsprozess benötigt, können diese zur Verifizierung per App/ Wallet bereitgestellt werden, ohne diese jedes Mal wieder neu überprüfen zu müssen. Die Nutzung digitaler Identitäten ist allerdings ähnlich wie die eID noch nicht stark verbreitet. Daneben gibt es eine Reihe verschiedener Anbieter, von denen sich in Deutschland noch keiner eine führende Position aufgebaut hat, obwohl bei diesem Marktsegment von potentiell starken Netzwerkeffekten auszugehen ist. Außerdem schlägt sich die Anbieter-Vielfalt in weniger ausgeprägten Implementierungs-Standards nieder.

Welcher KYC-Prozess ist der richtige für mein Onboarding?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Angesichts der technischen Weiterentwicklung der Verfahren und der für deren Zulassung nötigen gesetzlichen Konformität in Sachen Geldwäscheprävention gilt es für Banken und Finanzdienstleister, die Situation rund um KYC kontinuierlich zu beobachten. Der Markt und die Kundenbedürfnisse bewegen sich immer weiter in Richtung Geschwindigkeit und Bequemlichkeit – insbesondere im Kreditgeschäft – wozu die alternativen Lösungen gegenüber dem aktuellen Standard Video-ID Vorteile bieten. Diese sind jedoch hinsichtlich der jeweiligen Kundenzielgruppe in Bezug auf ihre möglichen Nachteile und Barrieren zu bewerten. 

Neben einer optimierten Customer Experience spielen für eine abschließende Entscheidung natürlich die Kosten der KYC-Verfahren eine entscheidende Rolle. Als Richtschnur kann man annehmen, dass Video-ID als digitale Lösung niedrigere Kosten als PostIdent aufweist. Im Vergleich mit den weiter automatisierten Lösungen sind die Kosten jedoch aufgrund des nötigen Personaleinsatzes in der Regel höher.

Eine empfehlenswerte Grundlage ist eine flexible technologische Infrastruktur, die durch entsprechende Schnittstellenkompetenz die Anbindung der individuell gewünschten KYC-Lösung ermöglicht. Ein denkbares Szenario könnte z. B. sein, dass man den Kunden im Antragsprozess eine Auswahl verschiedener Identifikationsmethoden anbietet, vergleichbar mit der Entscheidung für eine Zahlungsoption in E-Commerce Checkouts.

Unsere end-to-end Lösung BANCOS Onboarding für vollautomatisierte Antragsprozesse beinhaltet eine solch flexible Schnittstellen-Architektur – u.a. für den Bereich KYC. Informieren Sie sich hier online und nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wenn Sie individuelle Beratung oder eine persönliche Demo wünschen.

Vertriebsplattformen treiben Automatisierung in der Kreditentscheidung

Gerade im Bereich standardisierter Produkte wie dem klassischen Ratenkredit nehmen Plattformen als Vertriebskanal schon lange eine dominierende Rolle ein. Auf Check24 als wohl bedeutendster Akteur im deutschen Markt lohnt dabei ein genauerer Blick. Dieser zeigt beispielhaft, wie die Plattformen nicht nur den Wettbewerb auf vertrieblicher, sondern auch auf digitaler Ebene prägen. Technische und prozessuale Aspekte der einzelnen Kreditanbieter werden direkt in für Kunden relevante Informationen am Point-of-Sale übersetzt. Besonders deutlich wird dieses Vorgehen rund um die Kreditentscheidung und die damit verbundene Zeit bis zur Auszahlung des Kredits. Der folgende Screenshot zeigt dies exemplarisch. Ähnlich – wenn auch etwas weniger prominent – gestalten auch andere Plattformen wie Verivox oder Smava ihren Touchpoint des Kreditvergleichs.

Screenshot zur Darstellung der Kreditentscheidung auf check24.de

Ausschnitt Ergebnisse Ratenkreditanfrage auf check24.de (18.08.2022)

Diese konsequente Heraushebung des Zeitraums bis zur Auszahlung hat für die Plattformen eine hohe Priorität in Richtung Kunde. So äußert sich Check24-Gründer Henrich Blase dazu im Podcast-Interview mit der Branchen-Plattform Finance Forward:

„Die Schnelligkeit der Kreditentscheidung ist für uns neben dem Bereich der Zinsen das wichtigste Thema. Vor allem digital affine Kunden wollen nach der Dateneingabe bei uns keinen Papierkram mehr bekommen. Die Banken tun sich jetzt noch schwer in dieser Hinsicht, aber ich denke, dass sie sich in den nächsten zwei bis fünf Jahren gewaltig bewegen werden. Das ist für uns eine der Top-Prioritäten in dem Bereich.“

Einige Banken und Kreditanbieter genügen offensichtlich bereits diesen Ansprüchen. Andererseits sind beim Blick auf die Plattformen noch deutliche Unterschiede beim Zeitraum bis zur Kreditauszahlung zu beobachten. Dies unterstreichen u.a. auch Zahlen aus dem Studienbericht „Kreditprozesse der Zukunft“ der Unternehmensberatung Horváth. Nach denen dauert bei 23 % der befragten Institute die Durchlaufzeit bei Ratenkrediten noch länger als 180 Minuten – ein klarer Wettbewerbsnachteil gerade auf digitalen Vertriebskanälen.

Das Kundenerlebnis als Differenzierung im Kreditgeschäft

Auch die Kunden auf der Nachfragerseite des Marktes haben Bedürfnisse, die für eine beschleunigte und komfortable Kreditentscheidung sprechen. Der letztjährige „World Retail Banking Report“ von Capgemini und Efma hatte sich u.a. auf das Thema Customer Experience fokussiert. Er betont zum einen die Bedeutung der „Lieferung“ eines auf Produktebene schwer zu differenzierenden Produktes wie eines Kredits für das Markenerlebnis einer Bank. Zum anderen stellten die global befragten Kunden den Kreditantragsprozess als die komplizierteste Interaktion („highest level of friction“) mit ihrer Bank heraus. Es scheinen also noch Lücken zwischen dem gewünschten und dem tatsächlichen Kundenerlebnis zu bestehen.

Eine weitere wichtige Entwicklung im Kundenverhalten steht ebenfalls in Zusammenhang mit digitalen Angeboten und Plattformen, bei denen Convenience im Vordergrund steht. Im aktuellen Risiko- und Kredit-Kompass der Schufa wird ein deutlicher Anstieg bei Kleinkrediten festgestellt. Diese werden hauptsächlich auf Formen von „buy now, pay later“ Angeboten zurückgeführt, deren wachsende Nachfrage aufgrund der geringen Nutzungshürden vor allem bei jüngeren Altersgruppen zu beobachten ist. Diese Entwicklung trug darüber hinaus mit dazu bei, dass die Anzahl der abgeschlossenen Ratenkredite 2021 das erste Mal seit 2017 wieder stieg.

Die Vollautomatisierung in der Kreditentscheidung als Lösungsansatz

Es besteht für Banken also eine herausfordernde Situation zwischen sich wandelnden Kundenbedürfnissen, mächtigen Vertriebsplattformen mit hohen technischen Ansprüchen und der entsprechenden Ausrichtung der eigenen IT- und Softwarelandschaft.

Eine geeignete Lösung liegt in der Implementierung eines umfassend digitalisierten Kreditantragsprozesses. Zentral ist dabei die möglichst vollständige Automatisierung der Kreditentscheidung, die den Wettbewerbsvorteil Richtung Kunde u.a. auf Kreditvergleichs-Plattformen bringen kann. Neben einer transparenten Implementierung der bankfachlichen Parameter für die Kreditentscheidung muss eine solche Lösung eine flexible Schnittstellen-Architektur bieten, um einen nahtlosen Prozess zu gewährleisten: von der Aufnahme der Daten des Antragsstellers auf der Plattform über die Einbindung von Dienstleistern für Bonitätsprüfung, KYC- und QES-Verfahren bis zur Übergabe der Kundendaten an das bestehende Kernbank- und CRM-System.

Eine solche Lösung können wir Ihnen mit BANCOS Onboarding anbieten. Erzielen Sie Geschwindigkeitsvorteile mit Kreditentscheidungen in unter 30 Sekunden und einer gesamten Antragsabwicklung bis zur Auszahlung in unter 10 Minuten. Informieren Sie sich hier online und nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wenn Sie eine persönliche Demo wünschen.

Unser Ansatz im Fintech Company Building

Trotz, oder gerade aufgrund der aktuell schwieriger werdenden Marktsituation haben wir uns dafür entschieden, jetzt mit dem Aufbau des Geschäftszweigs zu beginnen. Als etablierter, profitabler Mittelständler in der Software-Industrie operieren wir mit einer soliden Kapitalbasis und ohne Abhängigkeiten von externen Investoren. Damit sind wir auch in schwierigen Marktsituationen flexibel und können uns jederzeit auf unsere Kerngeschäftstätigkeiten fokussieren.

Die geplante Zusammenarbeit zwischen den Gründer*innen und dem BANCOS Team bezieht sich auf alle Unternehmensbereiche. Als Fintech Builder unterstützen wir die Gründer*innen bei der MVP-Entwicklung sowie dabei, möglichst schnell den idealen Product-Market-Fit zu finden. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass alle Themen rund um den Unternehmensaufbau möglichst reibungslos funktionieren. Nach dem erfolgreichen Launch des MVP und der Gewinnung erster Kunden unterstützen unserer Teams im späteren Zeitverlauf bei der Entwicklung und dem Betrieb einer skalierbaren, stabilen, regulatorisch konformen Anwendung.

Neben dem Transfer von Branchen- und Markt-Knowhow, Mentoring sowie der Bereitstellung finanzieller Ressourcen bieten wir umfangreiche personelle und fachliche Unterstützung bei der Software-Entwicklung. Darüber hinaus verfügen wir über verschiedene Softwarelösungen auf Basis von state-of-the-art Technologien, die ggf. ganz oder in Teilen als Basis für eine schnelle MVP-Entwicklung genutzt werden können.

Der gemeinsame Aufbau von Startups im BANCOS Fintech Builder ist als eigenständiges Geschäftsmodell neben unserem Kerngeschäft als etabliertes B2B-Softwareunternehmen angelegt. Das Kapital für die Investments in unsere Startups im Fintech Builder stammt ausschließlich aus eigener Geschäftstätigkeit. Die Startups unterliegen keinen kurzfristigen Zielvorgaben. Entscheidungen für die Beteiligung weiterer Venture Capital Investoren können in Abhängigkeit von der Entwicklung des Unternehmens, des Marktes und der gesamtwirtschaftlichen Situation gemeinsam mit den Gründern getroffen werden.

Marktsegment-Fokus und Bewerbung

Was die inhaltliche Ebene der Geschäftsideen angeht, sehen wir definitiv auch Potential jenseits der Hype-Themen. Unser Fokus richtet sich auf Process Automation (als RPA oder Workflow-Lösungen), Data Analytics, KI, Banking, Open Banking und Personal Finance. Dabei sind wir sowohl für B2C- als auch für B2B-Lösungen offen.

Der erste Schritt für Gründer*innen ist einfach: Der Prozess startet mit der Zusendung des Pitch Decks. Nach dem ersten Screening setzen wir uns in jeden Fall mit den Gründer*innen in Verbindung und gestalten den weiteren Prozess.

Zur Landeseite des BANCOS Fintech Builders mit allen weiteren Informationen zum Programm sowie der Bewerbung.

Wir nutzen dabei den neuen Markenauftritt, um einige wichtige unternehmens- und angebotsstrategische Punkte klarer zu kommunizieren. Damit ging zunächst eine markenarchitektonische Entscheidung einher. Sind sowohl der Produktname „BANCOS“ als auch das dazugehörige Würfelelement schon lange Teil unseres Unternehmens, setzen wir von nun an noch eindeutiger und konsequenter als bisher auf BANCOS in der Markenkommunikation. Die Verbindung mit unseren aktuell fünf Leistungsbereichen zeigt auf, dass unser Portfolio neben dem Kernbanksystem heute deutlich breiter und modularer geworden ist. Denn über die Zeit haben wir unser Angebot an Softwarelösungen kontinuierlich weiterentwickelt und erweitert – wie mit den Kern-agnostischen Produkten Online Banking und Onboarding, welches Workflow-Automatisierungen und u.a. Embedded Finance ermöglicht.

Eine evolutionäre Modernisierung

In Sachen Design halten wir an der Farbe Rot und dem charakteristischen Würfel als zentrale Elemente des Logos und des Gesamtauftritts fest. Durch die Veränderung in einigen wichtigen Details wird die Marke dabei insgesamt modernisiert: ein leichterer, freundlicherer Farbton, eine neue eigenständigere Blockseriphen-Schrift im Logo und die stimmigere Platzierung der Wortmarke.

Neben dem Primärlogo gibt es eine neue sekundäre Logovariante, die in einem Querformat die Verbindung mit unseren Leistungsbereichen schafft. Der BANCOS Würfel bildet dabei das Bindeglied zur Dachmarke. Jeder Leistungsbereich ist mit einem Key Visual verbunden, das auf systematisch gestalteten Grafikelementen basiert. Diese entstehen durch die Unterteilung und Neuanordnung des BANCOS Würfels in Einzelelemente, welche an Pixel oder Ausschnitte von QR-Codes erinnern – eine Metapher für die digitale Transformation, bei der wir unsere Kunden mit unseren Software-Lösungen unterstützen.

Neue Website als zentraler digitaler Touchpoint

Schrittweise wird der neue Markenauftritt auf immer mehr Touchpoints und Medien implementiert. Den Beginn des Rebrandings markiert unsere neue Website als zentrale digitale Anlaufstelle für Kunden, Mitarbeitende, Bewerber*innen und alle weiteren Stakeholder. Nach der zugegebenermaßen etwas informationsreduzierten Vorgänger-Website wollen wir nun relevanter, umfangreicher und aktueller zu unseren Leistungen und unserem Unternehmen kommunizieren. Die Version zum Launch soll dabei nur der Anfang sein und wird kontinuierlich aktualisiert und inhaltlich ausgebaut.

Die Finanzbranche im Wandel: Neue Ideen statt veralteter Geschäftsmodelle

Lange Zeit waren Zinsüberschüsse die wichtigste Einnahmequelle von Banken. Nach Jahren auf sehr niedrigem Niveau beginnt eine mögliche Erholung gerade erst. Erträge durch Provisionen stagnieren ebenfalls. Doch auch die Kunden sind anspruchsvoller geworden, wünschen sich individuelle und komfortable Lösungen. Immer mehr Menschen – vor allem nachwachsende Kundengenerationen – kommen immer seltener in die Filialen, was Anreize zur Einsparung von Personal- und Sachkosten mit sich bringt. Um langfristig bestehen zu können, sind Banken deshalb gefordert, neue Geschäftsmodelle und Angebote zu entwickeln. Eine essenzielle Rolle spielt dabei das Thema Digitalisierung in der Finanzbranche.

Ebenso wie Amazon, Zalando und Co. sind Banken informationsverarbeitende Unternehmen, die die Daten, die ihnen zur Verfügung stehen, nutzen können und in Zukunft auch aktiv nutzen müssen. Hier gilt es, kluge Analysen durchzuführen, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse tätig zu werden und Angebote so weit wie möglich zu personalisieren. Firmenkundendaten liefern Banken unter anderem Einblicke in Lieferketten und Produktionsprozesse. So können potenzielle Risiken besser eingeschätzt oder auch passgenaue Finanzierungen ermöglicht werden.

 

Professionelle IT-Systeme: Grundlage für die Digitalisierung des Bankgeschäfts

IT-Lösungen, wie u. a. unsere BANCOS Lösungen Core Banking, Onboarding und Online Banking, spielen im Rahmen der Digitalisierung der Finanzbranche eine wichtige Rolle, denn sie versorgen Banken mit der erforderlichen digitalen Infrastruktur und smarten Lösungen. Gefragt sind offen konzipierte Systeme, die vielfältige Schnittstellen bieten, ohne an Sicherheit zu verlieren. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, steht für Banken die Verzahnung der traditionell in einzelne Segmente aufgeteilten Geschäftsprozesse – unter anderem Filialgeschäft, Zahlungsverkehr, Privat- und Geschäftskunden – im Mittelpunkt. Wichtige Aspekte der Digitalisierung der Finanzbranche sind IT-Security, Clouds und Big Data (auch in Kombination mit Künstlicher Intelligenz (KI)). Über Kernbankensysteme als essentielle digitale Instrumente im Hintergrund lassen sich die damit verbundenen Prozesse automatisieren. Trotz des holistischen Ansatzes sind Modularität und damit Flexibilität wichtige Prämissen für die IT-Lösungen von Banken und Fintechs.

Einen grundlegenden Erfolgsfaktor bildet die Kommunikation mit Kunden über mobile Devices wie Smartphones und Tablets. Das Ziel ist eine durchgängige und komfortable Betreuung über verschiedene Kanäle – etwa E-Mail, Social Media, Website und Callcenter. Denn anders als früher gehen bestehende und potenzielle Kunden nicht mehr zwangsläufig in die Bankfiliale, um beispielsweise ein Finanzierungsangebot einzuholen, sondern informieren sich online – zu jeder Zeit und von jedem Ort aus. Im Rahmen der so genannten „Customer Journey“ wird die Kommunikation für den Kunden zum digitalen Erlebnis. Markenbildung, Storytelling, aber auch User Experience (UX) sind Schlagworte, die nicht umsonst in aller Munde sind. Nur mit digitalen Lösungen wie dem schnellen und unkomplizierten BANCOS. Onboarding sind Kreditinstitute auf der Höhe der Zeit und können den Ansprüchen der Kunden gerecht werden. 

 

Der Kunde als zentraler Faktor der unternehmerischen Tätigkeiten

Für Banken eröffnet dies das Potenzial, ihre Leistungen über Plattformen und so genannte digitale Ökosysteme – eine Kombination aus Software, Infrastruktur und Plattform – anzubieten. Anders als Plattformen, welche auf einem zweiseitigen Markt lediglich Kunden und Anbieter zusammenbringen und dafür eine Provision erhalten (beispielsweise booking.com oder Airbnb), versammeln digitale Ökosysteme eine erweiterte Zahl von Akteuren, etwa Kunden, Anbieter, Plattformbetreiber und Dienstleister. Smarte Apps und Software-Lösungen wie die von BANCOS sind in der Lage, die Bedürfnisse von Kunden passgenau abzudecken und garantieren gleichzeitig größtmögliche Sicherheit. Damit Banken auch in der Zukunft bestehen können, sind sie gefordert, kundenzentriert zu arbeiten, Prozesse digital oder zumindest mit digitaler Unterstützung anzubieten und – ebenso wie Direktbanken, Broker und Tech-Konzerne wie Amazon, Apple und Google – mit offenen, flexiblen Systemen dicht am Kunden zu agieren.

 

Gern stellen wir Ihnen unsere professionellen Software-Lösungen für die Digitalisierung der Finanzbranche in einem persönlichen Gespräch ausführlich vor. Ein großer Vorteil: Dank modularer Architektur lassen sich die Lösungen optimal an Ihre individuellen Anforderungen anpassen und in die bereits bestehende Systemlandschaft integrieren. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und wir helfen Ihnen mit unserer Expertise!